New Zealand Guide

Ein Land der einen magisch anzieht und nicht wieder loslässt – das ist Neuseeland. Verliert euch in der atemberaubenden Natur der vielen National Parks, entdeckt die spannende Kultur der Māori und werdet zu Adrenalinjunkies. Ich habe mich verliebt und werde diese Reise so schnell nicht vergessen.

Mit nur 4.8 Millionen Einwohnern auf einer Fläche von 268,021 km2 ist Neuseeland hauptsächlich ein Naturerlebnis das einen umhaut. Wer auf spannende Städte hofft, wird eher enttäuscht, auch wenn die Hauptstadt Wellington sehr inspirierend ist. Fast ein drittel der Einwohner leben in Auckland, was nicht bedeutet, dass diese Stadt sehr beeindruckend ist. Wer nach Neuseeland kommt muss die Natur lieben und auch das Wandern. Hier findet ihr einige der besten Hikingtracks der Welt und wer mal eine Auszeit braucht erkundet die Wasserwelt auf einem Kanu oder wandert stundenlang über die weißen Sandstrände.

Neuseeland bietet einem einfach alles! Aktive Vulkane, spektakuläre Glühwürmchen-Höhlen, wunderschöne Gletscher-Seen, Fjorde, lange Sandstrände, Regenwälder und hohe Berge. Und das Beste: Es gibt hier keine Schlangen, nur eine giftige Spinne und sonst auch nichts was einem gefährlich werden könnte. Dem Wandern durch abgelegen Natur steht also nichts im Weg.

Und auch das Kiwi-Life ist einfach inspirieren. Hier macht man sich eben keine Sorgen, alles klappt irgendwie und warum nicht einfach mal relaxen und das Leben genießen. Ich liebe die Einstellung der Kiwis und habe sicher etwas davon mitgenommen.

 

EN // A land to get lost and feels like magic – that’s New Zealand. Lose yourself in the breathtaking nature of the many National Parks, discover the exciting culture of the Māori and become an adrenaline junkie. I fell in love and will never forget this trip.

With only 4.8 million inhabitants in an area of ​​268.021 km2, New Zealand is mainly a nature experience that blows you away. Anyone hoping for exciting cities, will be disappointed, even if the capital Wellington is very inspiring. Almost a third of the inhabitants live in Auckland, which does not mean that this city is very impressive. Who comes to New Zealand should love nature and hiking. Here you will find some of the best hiking tracks in the world and if you need a break, just explore the water world on a canoe or wander over the white sandy beaches for hours.

New Zealand offers just everything! Active volcanoes, spectacular glowworm caves, beautiful glacier lakes, fjords, long sandy beaches, rainforests and high mountains. And best of all, there are no snakes, just one poisonous spider and nothing else that could harm you. There is nothing that can stop you hiking through remote nature.

And the kiwi life is simply inspiring. Here you do not worry, everything works somehow and why not just relax and enjoy life. I love the attitude of the kiwis and have certainly taken some of it with me.

How to get Around:

In Neuseeland gibt es viele Möglichkeiten umherzureisen. Die Art der Fortbewegung solltet ihr anhand der Dauer eurer Reise, der Route und eurem Budget wählen. Die beste Zeit um Neuseeland zu erkunden ist zwischen Dezember und März. In dieser Zeit ist es Sommer und die Temperaturen ideal. Wer es lieber etwas kühler mag, kommt ab März und sollte vielleicht weniger in einem Zelt übernachten. Ich habe im Februar die Südinsel bereist und im März den Norden. Das war perfekt. Denn im März wird die Südinsel langsam kühl, der Norden ist aber immer noch angenehm warm.

Um den größten Teil beider Inseln zu erkunden ohne zu hetzen, benötigt ihr 2 Monate. Das ist die ideale Zeit, um auch mal ein paar Tage länger an einigen Orten verbringen zu können. Für die meisten lohnt es sich nicht für 2 Monate ein Auto zu kaufen, daher empfiehlt sich einer der Hop-on-Hop-of-Busse.

Ich selbst bin mit Kiwi Experience gefahren. Hier sind sehr viele junge Leute mit unterwegs, weil es sehr einfach ist. Es gibt hauptsächlich eine Strecke mit kleinen Zusatzstrecken und ihr könnt einen der vielen Streckenpässe kaufen. Der Bus hält an vielen Orten und ihr könnt bleiben so lange ihr wollt. Das Beste: auf jeder Strecke habt ihr im Bus die Möglichkeit das Hostel für die nächsten Nacht und auch Aktivitäten für den nächsten Stop zu buchen. Das macht es sehr einfach für alle, die selbst nicht alles planen wollen. Noch ein Pluspunkt: ihr werden direkt am Hostel abgesetzt und wieder abgeholt.

Ähnlich funktioniert auch der Stray Bus und der InterCity Bus ist weniger geführt. Hier kauft ihr euch Kilometerpässe und bucht euch selbst die Strecken die ihr fahren wollte. Etwas für erfahrenere Traveler also.

Ein Campervan oder ein Auto ist natürlich immer eine super Idee! Wenn ihr euch jedoch einen mieten wollt, wird es schnell teuer auf längere Zeit. Daher empfiehlt es sich ein Auto zu kaufen, wenn ihr mehr als 2 Monate unterwegs seid. Ich habe mir beispielsweise eine Woche lang mit einer Freundin einen Camper geliehen um abseits der Busstrecke die Natur zu erkunden. Das hat super viel Spaß gemacht und ist auf jeden Fall ein Erlebnis!

 

EN // There are many ways to travel New Zealand. You should choose the type of transportation based on the duration of your trip, the route and your budget. The best time to explore New Zealand is between December and March. In this time it’s summer and the temperatures are ideal. I traveled the South Island in February and the North in March. That was perfect. Because in March, the South Island gets colder, but the north is still pleasantly warm.

To explore most of both islands without rushing, you need around 2 months. This is the ideal time to spend a few days longer in some places. For most people it’s not worth buying a car for just 2 months, that’s why one of the hop-on-hop-of-buses are recommended.

I was on tour with Kiwi Experience. There are a lot of young people traveling, because it is very easy. There is a main track and some extra parts and you can buy one of the many track passes. The bus stops in many places and you can stay as long as you want. Best of all: on each route you have the possibility to book the hostel for the next night and activities for the next stop on the bus. That makes it very easy for those who don’t want to plan everything themselves. Another plus: you will be dropped off at the hostel and picked up again.

The Stray Bus works quite similar and the InterCity Bus is less guided. Here you buy kilometre passes and book yourself on the routes you want. Something for more experienced travellers.

A camper van or a car is of course always a great idea! But if you want to rent one, it will quickly be expensive if you’re travelling a long time. Therefore, it is advisable to buy a car if you are traveling for more than 2 months. For example, I borrowed a camper with a friend for a week to explore some parts the bus don’t drive through. It was great fun and definitely an experience!

 

DER Ort für Adrenalin Junkies ist eindeutig Queenstown. Umgeben von atemberaubenden Bergspitzen und direkt am kristallklaren See Wakatipu, liegt diese kleine Stadt inmitten einer Traumlandschaft. In der Geburtsstadt des Bungy Jumpings wird jedes Abenteurerherz höher schlagen. Die Liste an Action-Aktivitäten ist länger als die Wunschlisten die an den Weihnachtsmann gehen. Von Zip-Lining über Skydiving, Jetboot fahren, Riverrafting und mit der Nevis Swing in den Abgrund stürzen, ist alles dabei. Wer aus dieser Stadt abreist ohne wenigstens einmal Herzrasen gehabt zu haben, hat etwas falsch gemacht. Aber diese Stadt bietet noch mehr. Sehr schmackhafte Restaurants und Cafés, sowie viel Entertainment. Auch Abends hört der Spaß nicht auf, denn die Straßen sind gefüllt mit Künstlern, Sängern, Artisten, die einen den Abschluss des Tages versüßen. Alles in allem eine wundervolle kleine Stadt, die einfach Spaß macht, aber wer hier das “echte” Leben erwartet wird enttäuscht. Diese Stadt ist gemacht für Touristen, das wahre neuseeländische Stadtleben findet man hier nicht.

EN // THE place for adrenaline junkies is definitely Queenstown. Surrounded by breathtaking mountain peaks and right next to the crystal-clear Lake Wakatipu, this small town is in the middle of a dream landscape. Every adventurer’s heart will beat faster in the birthplace of Bungy Jumping. The list of activities is longer than the wish lists that go to Santa. From zip-lining to skydiving, jet-boating, river rafting and falling into the abyss with the Nevis swing, it’s all there. Anyone leaving this city without having a racing heart (at least once) has done something wrong. But this city offers even more. Very tasty restaurants and cafes, as well as a lot of entertainment. Even in the evening, the fun does not stop, because the streets are filled with artists, dancer and singers. All in all, a wonderful little town that makes fun to visit, but everyone expecting the “real” life will be disappointed. This city is made for tourists, the true New Zealand city life can’t be found here.

 

Ein absolutes Highlight ist dieser kristallklare See inmitten der Berge. Die Ruhe die dieser Ort ausstrahlt ist unglaublich. Die Bergspitzen spiegeln sich im blau-grünem Wasser und selbst die Schneespitzen wirken so nah. Das frische Gletscherwasser ist ideal für ein erfrischendes Bad.
Gelegen in Fiordland in der Nähe von Milford Sound ist dieser See die abenteuerliche Variante eines Tagesausflugs. Während man in Milford Sound nur auf ein Touriboot gesetzt wird, um sich für eine Stunde die Fjorde anzusehen – die um ehrlich zu seien nur bei bestem Sonnenschein beeindruckend wirken – erwartet einen hier das Abenteuer und ein ruhiger, nicht überrannter See am Ende.
Der Weg ist das Ziel richtig? In diesem Fall nur die halbe Wahrheit, aber dieser extraordinäre Track ist definitiv ein Abenteuer und bedarf gute Fitness und survival skills. Der erste Kilometer ist sehr einfach, er führt über eine Hängebrücke, vorbei an wundervollen Wasserfällen, doch dann beginnt der etwas schwierigere Part. Der steile dschungelähnliche Weg immer bergauf führt einen tief in di wild Natur. Den ein oder anderen Teil muss man erklettern und ein paar matschige Stellen erschweren den Aufstieg.
Doch sobald das Ende erreicht ist haut einen dieser Ort einfach um! Der Alpine lake in einem zauberhaften Tal ist jeden Weg wert! Mehr auch in diesem Post: “Path to the magical Lake”.

EN // An absolute highlight is this crystal clear mirrored lake in the middle of the mountains. The silence this place gives to you is incredible. The mountain peaks reflecting in the blue-green water and even the snow peaks seem so close. The fresh glacier water is perfect for a refreshing swim.
Located in Fiordland near Milford Sound, this lake is the adventurous variant of a day trip. While in Milford Sound you’re only on a tour boat to see the fjords for at least an hour – and to be honest only impressive with sunshine – here you can expect the adventure and a calm, not crowded lake at the end.
The path is the destination right? In this case, only half the truth, but this extraordinary track is definitely an adventure and requires good fitness and survival skills. The first kilometre is very easy, it leads over a swing bridge, past wonderful waterfalls, and suddenly the more difficult part begins. The steep jungle-like trail uphill leads you deep in wild nature. Sometimes you have to climb and a few muddy spots complicate it.
But as soon as the end is reached, this stunning location will blow you away! The alpine lake in a beautiful hanging valley is worth every hike! More in this post: “Path to the magical Lake”.

 

Schon auf dem Weg nach Wanka verlor ich mich in dem unglaublich Türkis-blauem Wasser der Seen und Flüsse umgeben von Bergen. Die Landschaft ist mehr als beeindruckend und auch die kleine Stadt Wanka bietet viele Outdoor Aktivitäten und atemberaubende Aussichten über den Lake Wanka. Der bekannte Baum inmitten des Sees ist nett anzusehen, jedoch weniger beeindruckend als erwartet.
Dafür ist der Weg nach Roys Peak eines meiner absoluten Highlights. 6 km außerhalb von Wanka beginnt der Track. Es ist einfach ein Auto auf dem Weg zu finden das einen mit zum Startpunkt nimmt. Aber es fahren auch Shuttlebusse, die einem jedoch nicht die Zeit lassen die man vielleicht gerne hätte.
Der 16 km return Track ist schon auf den ersten Kilometern atemberaubend. Die Seen umgeben von Bergen neben einem und süße Schafe die einen immer wieder begleiten. Vom Wasserlevel des Sees begibt man sich auf eine Höhe von 1.578 m. So hart der Weg auch ist, denn man braucht um die 3-4 Stunden nach oben, für den Ausblick lohnt sich der Aufstieg auf jeden Fall!

EN // On the way to Wanka I lost myself in the magical turquoise-blue waters of the lakes and rivers, surrounded by mountains. The landscape is more than impressive and the small town of Wanka offers many outdoor activities and breathtaking views over Lake Wanka. The well-known tree in the middle of the lake is nice to look at, but less impressive than expected.
But the way to Roys Peak is one of my absolute highlights. 6 km outside of Wanka the track starts. It’s easy to find a car on the way that takes you to the starting point. But there are also shuttle buses in town.
The 16 km return track is already breathtaking on the first kilometres. The lakes surrounded by mountains next to one and sweet sheep that surround you. From the lake level you go up to an high of 1.578 m. The path is hard, because it takes around 3-4 hours to get to the top, but the climb is definitely worth it!

 

Den Zauber von Abel Tasman kann man auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen entdecken. Ich zum Beispiel habe das Küstenparadies zu Fuß auf wundervollen Wanderwegen, im Wasser beim Schwimmen und Kayaking und auf einem Boot erkundet. Es ist die perfekte Kombination aus Entspannung und Abenteuer. Die naturbelassenen Wälder, die Steinformationen an den Küsten und die einladenden weißen Stränden. Einfach in den Ozean springen und ein wenig schwimmen. Und vielleicht sieht man direkt die kleinen blauen Pinguine oder eine Kolonie von Robben. Die Tierwelt hier ist ebenso beeindruckend, wie die Landschaft.
Mein Ausgangspunkt zur Erkundung war ein kleines Dorf namens Kaiteriteri. Direkt am Meer gelegen, mit einsamen Stränden um die Ecke und zauberhaften Plätzen zum verweilen. Abel Tasman war der perfekte Start meiner langen Reise und ich werde nie vergessen, wie ich mich dort gefühlt habe.
Mehr Bilder findet ihr in diesem Post: “Abel Tasman – The coastal Paradise”

EN // You can discover the spirit of Abel Tasman in so many ways. I explored the coastal paradise by walking, swimming, kayaking and by boat. It’s a perfect match of relaxation and adventure. The native forest, the coastline with granite and marble formations and inviting sandy beaches. Join the ocean for a swim and suddenly feel so refreshed. And maybe you can see the little blue penguins or the seal colonies. The native wildlife is really impressive.
I stayed in a small town called Kaiteriteri. Located directly at the sea, with lonely beaches and lovely spots to rest a while. This place was the perfect starting point of my travel journey and I will never forget how it made me feel.
More pictures: “Abel Tasman – The coastal Paradise”

 

Meine Lieblingsstadt in ganz Neuseeland ist eindeutig Wellington. Die kreative und kulturelle Hauptstadt ist einfach inspirierend. Umgeben von nichts als Natur, dem Meer auf einer Seite, die grüne Nordinsel auf der anderen. Der Mix aus Kultur, Geschichte, Natur und Kreativität ist perfekt. Es gibt so viel zu entdecken. Das Nationalmuseum “Te Papa” ist mit so viel Liebe zum Detail errichtet worden, dass man sich stunden hier aufhalten kann und immer noch nicht die Lust verliert, mehr zu entdecken. Für einen sonnigen Tag ist der botanische Garten ein Traum und mit einem alten Cable Car kann man zurück in die Stadt fahren. Zum Abend ist ein kurzer Walk zum Mount Victoria Lookout mehr als zu empfehlen. Hier hab man einen Panoramablick über die ganze Stadt. Wenn es einem zu heiß wird, ist ein Tag am Wasser und Stadtstrand genau das richtige. Diese Stadt bietet einem eben alles. Vor allem die kulinarische Szene ist wundervoll! So viele Restaurants, Nachtmärkte und Foodtrucks. Cuba Street ist das Zentrum der kreativen und kulinarischen Szene und sehr zu empfehlen! Alles in allem hat Wellington alles was man braucht und mehr. Ich mag die Stadt!

EN // My favorite city in New Zealand is definitely Wellington. The creative and cultural capital is simply inspiring. Surrounded by nothing but nature, the sea on one side, the green North Island on the other. The mix of culture, history, nature and creativity is perfect. There is so much to explore. The National Museum “Te Papa” has been built with so much attention to detail that you can spend hours here and still do not lose the desire to discover more. For a sunny day, the botanical garden is a dream and with an old cable car you can drive back to the city. In the evening, a short walk to the Mount Victoria Lookout is more than recommended. Here you have a panoramic view over the whole city. If it gets too hot, a day on the water and city beach is just right. This city offers just about everything. Especially the culinary scene is wonderful! So many restaurants, night markets and food trucks. Cuba Street is the center of the creative and culinary scene and highly recommended! All in all Wellington has everything you need and more. I like the city!

 

Der älteste Nationalpark Neuseelands bietet einen der beeindruckendsten Tages-Hikes: das Tongariro Crossing. Der 19,4 km lange Track führt einen über Vulkanlandschaften, Gletscher und wunderschöne Kraterseen. Die kontrastreiche Landschaft ist mehr als beeindruckend. Zwischendrin fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Der Weg beginnt auf 1120m, über einen steile Treppenpfad gelangt man zum höchsten Punkt des Crossings: der Red Crater, welcher sich auf 1886m Höhe befindet. Die Berge sind das Herz des Parks und haben eine große kulturelle und spirituelle Bedeutung für die Menschen. Vom höchsten Punkt aus begibt man sich auf den Weg zu den Emerald Lakes, beeindruckende grüne Seen inmitten der Berge und passiert den Blue Lake. Der Track zurück nach unten führt einen im zickzack durch grüne Wälder bis zur Straße. So abwechslungsreich war für mich bisher selten ein Hike. Gerade deshalb kam es mir auch weniger lang vor als es war, daher lasst euch nicht abschrecken von den fast 20 km. Bei guten Wetterbedingungen ist der Weg gut machbar. Ich hatte allerdings etwas mit Kälte, starkem Wind und Bewölkung zu kämpfen. So war es jedoch ein tolles Abenteuer!

EN // New Zealand’s oldest National Park offers one of the most impressive day hikes: the Tongariro Crossing. The 19.4 km track leads over volcanic landscapes, glaciers and beautiful crater lakes. The contrastful landscape is more than magical. In between, you feel like you’re on another planet. The path starts at 1120m, a steep staircase leads to the highest point of the crossing: the Red Crater, which is located at 1886 m. The mountains are the heart of the park and have high cultural and spiritual significance for the people. From the highest point the track leads you to the Emerald Lakes, stunning green lakes in the middle of the mountains and pass the Blue Lake. The track back down leads you zickzack through green forests. So multifarious was rarely a hike for me so far. That’s why it seemed to be not a long track, so don’t worry about the 20 km. With good weather conditions the way is well feasible. However, I was struggling a bit with cold, strong wind and cloud cover. That’s why it was a great adventure!

 

Eine der beliebtesten und meistgehyptesten Stops in ganz Neuseeland ist das traditionelle Maori Village. Und ich nehme schon einmal vorweg: es lohnt sich wirklich! Ich habe hier einen Overnightstay gemacht und sehr viel gelernt über die Rituale und Geschichten aus alten Zeiten, die durch viele Generationen übertragen wurden. Inmitten des Rotorua Waldes liegt dieses friedliche und unglaublich authentische Village. Wir haben traditionelle Spiele gespielt, einen Song in Maori-Sprache gelernt und an einer beeindruckenden Willkommens-Zeremonie teilgenommen. Unser Dinner wurde unter der Erde gekocht und anschließend haben wir in den Spapools unter freiem Himmel den Tag ausklingen lassen. Ein rundum perfekter Tag, der mich der Kultur der Maoris viel näher gebracht hat.

EN // One of the most popular and award-winning cultural attraction in New Zealand is the traditional Maori Village. And I have to say: it’s really worth it! I’ve done an overnight stay and learned a lot about the rituals and stories of old times that have been transmitted through many generations. This peaceful and authentic village lies in the middle of the Rotorua Forest. We learned traditional games, a song in Maori language, and participated in an impressive welcome ceremony. Our dinner was cooked under the ground and afterwards we enjoyed the night in the open-air spa pools. An all-round perfect day, which let me get much closer into the culture of the Maoris.

 

Hobbiton befindet sich inmitten einer riesigen Scharfsfarm und wurde 1998 von den Locationscouts entdeckt. Neun Monate hat es gedauert, um das erste Hobbtion entstehen zu lassen. Heute gibt es 44 Hobbit Höhlen, die besucht werden können. Und diese haben alle unterschiedliche Größen. Es gibt kleine, um Beispielsweile Gandalf sehr groß wirken zu lassen, und größere, um Frodo und co optisch zu verkleinern. Und die große Kiefer über Bag End, ist tatsächlich kein lebendiger Baum. Er wurde monatelang errichtet un jedes Blatt einzeln angebracht. Als er dann endlich fertig war, schaute Sir Peter Jackson zu ihm hinauf und meinte: “I don’t like the colour of the leaves”. Und schon mussten tausende von Blättern neu bemalt werden. Respekt für so viel Liebe zum Detail!
Mehr Bilder findet ihr in diesem Post: “The hills of Hobbiton”

EN // Hobbiton is located in the middle of a huge sheep farm and was discovered in 1998 by the location scouts. It took nine months to create the first Hobbtion. Today there are 44 Hobbit holes that can be visited. And they all have different sizes. There are small ones to make Gandalf very tall, and larger ones to visually reduce the size of Frodo and co. And the big pine tree over Bag End is actually not a living tree. It was built for months and each leaf attached individually. When it was finally finished, Sir Peter Jackson looked up and said: ”I don’t like the color of the leaves.” So thousands of leaves had to be repainted. Respect for all this love for details!
More pictures: “The hills of Hobbiton”

 

Habt ihr schon einmal eure eigenen Spa Pool gebaut? Ganz einfach in Hot Water Beach! Bei Ebbe könnt ihr hier direkt am Strand mit einer Schaufel ein großes Loch buddeln und schon kommt das heiße Wasser aus der Erde und flutet euren Pool. Die Lavaströme unter dem Sand erhitzen das Meerwasser und so entstehen ganz natürliche Hot Pools. Sobald man hier liegt, mit Blick aufs Meer während des Sonnenuntergangs, vergisst man alles um sich herum. Und wem es zu warm wird, der springt ins kühle Meer.
Nur 5 Minuten Fahrt entfernt findet ihr auch direkt ein weiteres Must Do: Cathedral Cove. Dies ist einer der wunderschönsten Spots am Meer und wahrscheinlich auch eines der bekanntesten Fotos. Über einen kleinen Pfad die Küste hinunter, gelangt man an den Strand, wo sich diese gigantische Höhle vor einem erstreckt. Ein unglaublicher Anblick und Naturwunder.

EN // Have you ever built your own spa pool? It’s easy in Hot Water Beach! At low tide you can dig a big hole on the beach and the hot water comes out of the ground and floods the pool. The lava flows under the sand heat up the seawater and creating completely natural hot pools. As soon as you are in, watching the sea during sunset, you forget everything around you. And if it gets too warm, just jump into the cool sea.
Just 5 minutes drive away you will find another must do: Cathedral Cove. This is one of the most beautiful spots  and probably one of the most pictured ones as well. A small path down the coast leads to the beach, where this gigantic arched cavern passes through a white rock is in front of you. An incredible sight and natural wonder.

 

Der hohen Norden von Neuseeland überrascht mit einer unglaublichen Ansammlung an kleinen Inseln. Bay of Islands ist der perfekte Ort, um etwas zu entspannen nach all den Hikes in Neuseeland und dennoch die Natur zu genießen. Geht auf einen kleinen Boottrip und erkundet die einsamen Inseln, spotted Delphine oder wie ich einen Orca und wer etwa Adrenalin braucht, der geht in die Luft mit dem höchsten Paragliding in ganz Neuseeland. Von dort ist die Aussicht einfach zauberhaft!
Einen Tagesausflug an die nördlichste Spitze Cape Reinga kann ich ebenso empfehlen. Hier mischen sich die Wasser des Pazifischen Ozeans und des Tasmanischen Meeres. Sehen kann man dieses Naturspektakel anhand der unterschiedlichen Farben die aufeinandertreffen und sich mischen. Ganz in der Nähe findet ihr zudem wunderschöne große Sanddühnen. Ideal um ein wenig zu sandsurfen! Und auf dem Weg zurück ist eine Fahrt über den Ninety-Mile-Beach ein Muss! Direkt am Meer auf dem Sand langdüsen und Fischer beobachten.

EN // The far north of New Zealand surprises with an incredible collection of small islands. Bay of Islands is the perfect place to relax after all the hikes and still enjoying nature. Take a boat cruise and explore the lonely islands, spot some dolphins or an orca like me and if you want something with adrenaline, just do the highest paragliding in New Zealand. From there, the view is simply magical!
I can also recommend a day trip to the northern tip Cape Reinga. This is where the sea of the Pacific Ocean and the Tasman Sea collide. You can see how the different colours of the water meet and mix. Nearby you will also find beautiful large sand dunes. Ideal for sand surfing! And on the way back, a ride on Ninety Mile Beach is a must!

 

Bookmark the permalink.

9 Comments

  1. Wundervoller Artikel … ich will ja schon lange mal nach Neuseeland und dein Artikel hat mich nur wieder darin bestärkt, das es so viele wundervolle Orte zu entdecken gibt! Besonders interessieren tut mich ja der Lake Marian, aber ich weiß nicht ob ich die nötigen Wander Skills besitze, um dort hinzukommen ;D

    Liebe Grüße Luise

  2. Ein richtig toller Post. Neuseeland scheint einfach wundervoll zu sein. Die Fotos sehen auf jeden Fall sehr toll aus
    Liebe Grüße Michelle von mishy-hoffmann.de

  3. Das ist ein sehr guter Beitrag! Ich liebe Neuseeland und träume schon seit langem dieses Land zu erkunden. Irgendwann werde ich diesen Traum auch umsetzen!
    Die Bilder sind wunderschön und man konnte schon fast durch deine Beschreibungen mitfühlen, wie schön das Land ist!

    Liebe Grüße ♥

  4. Belle Mélange

    Liebe Luise, erst einmal vielen Dank :) Ich denke den Weg zum Lake Marian wirst du schaffen ;) Ich habe ihn (weil der Schwierigkeitsgrad für mich unerwartet kam) soagr mit Espadrijs statt festem Schuhwerk überstanden :D Mit guten Schuhen ist es gut machmar :)

  5. Nach Neuseeland wollte ich auch schon immer tolle eindrücke <3

  6. Danke für das unendliche Fernweh, dass Du in mir geweckt hast <3 Neuseeland will ich auch irgendwann einmal sehen, vor allem Hobbiton und der Lake Marian interessieren mich sehr :)
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

  7. Ich habe mir den Post direkt mal abgespeichert! Machst du WH in NZ?

  8. Liebe Luise,
    Dieser Post wird erstmal direkt gespeichert! Ich möchte nämlich unbedingt mal nach Neuseeland und jetzt hast du meine Neugierde noch viel mehr geweckt. Vor allem wegen der Natur und der neuen Kultur stelle ich es mir wunderschön vor.
    Liebe Grüsse,
    Sarah Marie / http://www.xoxsarahmariex.com

  9. Neuseeland! Mein Großvater mütterlicherseits sagte mal, dass, wenn er irgendwann wiedergeboren würde, er sich wünscht, er würde in Neuseeland geboren werden. Ich möchte dort auch irgendwann mal hin. Noch wird es ein Traum sein.

    Liebe Grüße
    Dahi Tamara von Strangeness and Charms
    A pop of red | Blazer, Baske, Polka Dots & Leder.

Kommentar verfassen